In der Nordsee liegt großes Potenzial für bezahlbare, sichere und nachhaltige Energie für Europa. Um dieses natürliche Kraftwerk für Energie ins Laufen zu bringen, der Wasserstoffwirtschaft einen kräftigen Schub zu geben und so die künftige Energieversorgung Europas auf feste Füße zu stellen, muss die Transportinfrastruktur zeitnah weiterentwickelt werden.
Die Nordsee Summit 2023 ist die Nachfolgerin des Esbjerg-Formates aus dem Jahr 2022 mit den großen politischen Zielen von 150 GW an installierter Offshore-Wind-Leistung im Jahr 2050 und soll ein starkes, gemeinsames Signal für grüne Transformation mit Hilfe von Wasserstoff und Offshore-Windkraft senden.
Um die ehrgeizigen Ziele sowohl für die Offshore-Windproduktion als auch für die damit verbundenen Kapazitäten zur Erzeugung von grünem Wasserstoff zu erreichen, haben die an die Nordsee angrenzenden Fernleitungsnetzbetreiber – Energinet, Fluxys, GASCADE, Gas Networks Ireland, Gassco, Gasunie, GRTGaz, National Gas Transmission und OGE – eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, die sie am Vorabend des Gipfels ihren jeweiligen Staatschefs übermitteln. Darin verpflichten sich die Fernleitungsnetzbetreiber zu einer abgestimmten Entwicklung einer Wasserstoffinfrastruktur zur Nutzung der Energieressourcen, die die Nordsee zu bieten hat. Die Unterzeichner der Absichtserklärung auf deutscher Seite sind die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber GASCADE und Open Grid Europe (OGE).
Die Deklaration steht hier zum Download zur Verfügung (PDF, Englisch).
Hier steht die Pressemitteilung zur Deklaration zum Download zur Verfügung (PDF).
