Studie: Beschreibung eines europäischen Offshore-Wasserstoff-Backbone

Der kohlenstoffarme Energieträger Wasserstoff spielt eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Klimaziele, der Dekarbonisierung der Industrie und auch bei der Frage der Versorgungssicherheit. Um die steigende Nachfrage zu decken, muss die Wasserstoffproduktion in der EU hochgefahren werden.

Dabei steht die europäische Gemeinschaft vor komplexen Entscheidungen: Wo soll die Wasserstoffproduktion stattfinden, on- oder offshore? Soll die Energie durch Stromkabel oder Wasserstoffpipelines transportiert werden? Und welche Vorteile bietet ein Offshore-Wasserstoff-Verbundnetz? Eine neue Studie liefert wichtige Antworten auf diese Fragen.

Die Studie „Specification of a European Offshore Hydrogen Backbone“, die von den Infrastrukturbetreibern GASCADE und Fluxys bei DNV in Auftrag gegeben wurde, hebt die erheblichen Vorteile eines Offshore-Wasserstoff-Backbone in der Nord- und Ostsee hervor. Das Energieerzeugungspotenzial von Offshore-Windparks auf hoher See ist immens und kann sogar die Kapazitätsgrenzen des Stromnetzes überschreiten. Laut der DNV-Studie ist die Offshore-Wasserstoffproduktion mit Pipelineanschluss kostengünstiger als die Onshore-Produktion.

Die Studie steht hier zum Download zur Verfügung (PDF, Englisch).

Hier steht die Pressemitteilung zur Studie zum Download zur Verfügung (PDF).